Germany's head coach Julian Nagelsmann has words with Germany's defender #03 David Raum during the UEFA Euro 2024 round of 16 football match between Germany and Denmark at the BVB Stadion Dortmund in Dortmund on June 29, 2024. (Photo by Tobias SCHWARZ / AFP) Die deutsche Nationalmannschaft richtet ihren Blick klar auf die Weltmeisterschaft 2026 – und setzt dabei auf ein bewährtes, aber oft unterschätztes Erfolgsrezept: Standardsituationen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat diesem Bereich in der Vorbereitung eine zentrale Rolle eingeräumt und dafür sogar die Aufgaben innerhalb seines Trainerteams neu verteilt.
Im Fokus steht dabei vor allem Co-Trainer Mads Buttgereit, der sich künftig nahezu ausschließlich um ruhende Bälle kümmern soll. Unterstützt wird diese Maßnahme durch die Verpflichtung von Alfred Schreuder, der zusätzliche Expertise ins Trainerteam bringt und damit Freiräume schafft.
Klare Rollenverteilung im Trainerteam
Nagelsmann verfolgt einen klaren Plan: Spezialisierung. Während Schreuder als zusätzlicher taktischer Experte eingebunden wird, kann sich Buttgereit vollständig auf die Entwicklung und Optimierung von Standardsituationen konzentrieren.
„Wir haben uns entschieden, Alfred Schreuder als zusätzlichen Experten einzubinden, damit sich Mads Buttgereit im Training vollständig auf Standardsituationen konzentrieren kann“, erklärte Nagelsmann zuletzt.
Diese Entscheidung zeigt, welchen Stellenwert der Bundestrainer diesem Spielbereich beimisst. Ecken, Freistöße und einstudierte Varianten sollen nicht nur Ergänzung, sondern ein zentraler Bestandteil der deutschen Spielidee werden.
Lehren aus dem WM-Triumph 2014
Dass Standards auf höchstem Niveau den Unterschied machen können, hat die deutsche Nationalmannschaft bereits eindrucksvoll bewiesen – beim Titelgewinn bei der FIFA-Weltmeisterschaft 2014.
Damals waren ruhende Bälle ein entscheidender Faktor. Tore nach Ecken oder Freistößen sorgten immer wieder für wichtige Momente im Turnierverlauf. Besonders in engen Spielen, in denen sich Gegner auf Augenhöhe begegnen, können genau solche Situationen den Ausschlag geben.
Nagelsmann scheint diese Erkenntnis nun gezielt wieder aufgreifen zu wollen.
Standards als Schlüssel im modernen Turnierfußball
Die Bedeutung von Standardsituationen hat in den vergangenen Jahren weiter zugenommen. Spiele werden taktisch immer komplexer, Räume enger, Chancen aus dem Spiel heraus seltener.
Gerade bei Weltmeisterschaften, wo Teams oft nur wenig Zeit zur Abstimmung haben, entscheiden häufig Details. Eine perfekt einstudierte Ecke oder ein präzise getretener Freistoß kann dann zum entscheidenden Vorteil werden.
Nagelsmann formuliert es entsprechend klar: „Standards werden bei dieser WM voraussichtlich eine noch größere Rolle spielen. Deshalb wollen wir in der Vorbereitung einen besonderen Schwerpunkt darauf legen.“
Buttgereit als Spezialist im Fokus
Mit Buttgereit verfügt Deutschland bereits über einen ausgewiesenen Experten für Standardsituationen. Der Däne hat sich in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet und gilt als einer der innovativsten Köpfe in diesem Bereich.
Seine Aufgabe wird es sein, neue Varianten zu entwickeln, Laufwege zu optimieren und die Spieler gezielt auf unterschiedliche Spielsituationen vorzubereiten. Dabei geht es nicht nur um offensive Standards, sondern auch um die defensive Stabilität bei gegnerischen Ecken und Freistößen.
Durch die Entlastung von anderen Aufgaben kann Buttgereit nun noch detaillierter arbeiten – ein möglicher Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Nationen.
Eine potenzielle Geheimwaffe für Deutschland
Die strategische Entscheidung, Standardsituationen so stark in den Fokus zu rücken, könnte sich bei der WM 2026 als entscheidender Faktor erweisen.
In einem Turnier, in dem Kleinigkeiten über Weiterkommen oder Ausscheiden entscheiden, kann eine starke Standardquote den Unterschied machen. Genau hier setzt Nagelsmann an – mit einem klar strukturierten Trainerteam und einem präzisen Plan.
Sollte es gelingen, die Qualität bei ruhenden Bällen auf ein Topniveau zu heben, könnte Deutschland bei der Weltmeisterschaft nicht nur spielerisch überzeugen, sondern auch in den entscheidenden Momenten eiskalt zuschlagen.











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