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EM 2021: Zuschauer ja – oder nein? | Werden Fans bei der EURO sein?

Ausgerechnet das sonst so hochemotionale und stets ausverkaufte Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln ging am 11. März 2020 als erstes Spiel ohne Zuschauer in die Bundesliga-Geschichte ein. Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, blieben die Tribünen im BORUSSIA-PARK leer. Am Ende gewannen die Fohlen das Derby in gespenstischer Stille mit 2:1. Seitdem ist zwar über ein Jahr vergangen, doch die Pandemie hat die Welt und damit auch den „König Fußball“ weiterhin fest im Griff. 

Die Realität in der Bundesliga und den anderen europäischen Top-Ligen heißt leere Ränge und keine Fangesänge. Umso überraschender war deshalb die Aussage von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin im März: „EM-Spiele ohne Zuschauer sind vom Tisch. Jeder Ausrichter muss garantieren, dass Fans in den Stadien dabei sein können.“

EM 2020 Nachrichten

Die klare Ansage kam an, denn elf Gastgeberstädte (Amsterdam, Baku, Budapest, Bukarest, Glasgow, Kopenhagen, München, London, Rom, Sevilla und St. Petersburg) haben sich an Ceferins Vorgabe gehalten und der UEFA ihre Zuschauerkonzepte eingereicht. Damit ist klar, dass bei allen 51 EM-Spielen zwischen dem 11. Juni und 11. Juli 2021 definitiv Zuschauer in den Stadien dabei sein werden – allerdings in unterschiedlicher Kapazität, worüber wir Ihnen an dieser Stelle einen Überblick geben möchten:

  • Budapest (100% Kapazität): In der ungarischen Hauptstadt soll in einem vollbesetzten Stadion vor 68.000 Zuschauern gespielt werden. Fans, die nicht in Ungarn leben, müssen aber zwei negative Corona-Tests vorlegen, um Zugang zur Puskás Aréna zu bekommen.
  • Baku (50% Kapazität): Das Stadion in der Hauptstadt von Aserbaidschan hat ein Fassungsvermögen von 69.000 Plätzen und soll zur Hälfte gefüllt werden – aber nur mit Fans aus den beteiligten Mannschaften.
  • St. Petersburg (50% Kapazität): Auch hier sollen 50% der 61.000 vorhandenen Plätze in der Arena zur besetzt werden, wobei auch ausländische Zuschauer zugelassen sind.
  • Rom (mind. 25% Kapazität): Die italienische Regierung hat der UEFA garantiert, dass das Stadio Olimpico mindestens zu einem Viertel der Kapazität gefüllt sein wird.
  • Kopenhagen (33% Kapazität): Die dänische Regierung kündigte an, 11.000 bis 12.000 Zuschauer in den 38.000 Fans fassenden Telia Parken zu lassen.
  • Amsterdam (27% Kapazität): Die Hauptstadt der Niederlande plant mit rund 15.000 Fans in der Johan-Cruyff-Arena, die Platz für 55.500 Zuschauer bietet.
  • Bukarest (mind. 25% Kapazität): Rumänien will rund 12.000 der 55.000 Plätze in der Arena Nationala nutzen, wobei je nach Corona-Entwicklung eine Erhöhung auf bis zu 50% denkbar ist.
  • London (mind. 25% Kapazität): 90. 000 Zuschauer passen ins legendäre Wembley-Stadion, wo auch die beiden Halbfinalspiele sowie am 11. Juli 2021 das große Endspiel stattfinden wird. Mindestens 22.500 Fans sollen dann live mitfiebern können.
  • Glasgow (mind. 25% Kapazität): Die schottische Regierung hat entschieden, dass bis zu 33 Prozent der 51.000 Plätze im Hampden Park genutzt werden sollen.

Wie wurden die Entscheidungen zur Stadionkapazität getroffen?

Die Gastgeber haben die Abstimmung in enger Abstimmung mit ihrer jeweiligen Regierung und getroffen. Dabei wurden diverse Fakten berücksichtigt, wie z.B. die Aussicht auf eine verbesserte gesundheitliche Lage im Land zum Zeitpunkt der EM 2021. Dazu gehören u.a. die Impf-Situation vor Ort, der erwartete Rückgang der Verbreitung des Virus aufgrund der wärmeren Temperaturen im Sommer oder die Pläne zur Wiederöffnung der heimischen Wirtschaft.

Und wie sieht es mit der Allianz-Arena in München aus?

Gemeinsam mit dem DFB hat die bayrische Landeshauptstadt drei verschiedene Stadion-Szenarien entworfen, um die Gesundheit und Sicherheit gegenüber der Bevölkerung zu gewährleisten.

Szenario eins: Das sogenannte Leitszenario würde 14.500 Zuschauern (21,6% der Gesamtkapazität des Stadions) einen Besuch in der Allianz-Arena ermöglichen. Dabei müssen Abstandsregeln eingehalten und das Ticketing-System limitiert werden. Jeder vierte Sitz wäre in einer Stadionreihe besetzt.

Szenario zwei: Eine sehr optimistische Variante, bei dem 27.000 Fans (40,2% der Gesamtkapazität) das Stadion betreten könnten. Das Szenario setzt jedoch eine positive Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland und Bayern voraus.

Szenario drei: Das Backup-Szenario bei einem negativen Verlauf der Pandemie-Entwicklung sieht zwischen 0 und 7.000 Personen (ca. 10% der Kapazität) vor.

Welche Maßnahmen werden in den Stadien getroffen?

Die UEFA hat einige Regeln implementiert, um eine sichere EM 2021 zu veranstalten.

  • Jeder Ticketinhaber wird ein 30-Minuten-Zeitfenster zum Eintritt ins Stadion haben
  • Außerdem werden die Zuschauer die ganze Zeit eine Gesichtsmaske tragen müssen
  • Weitere Maßnahmen werden Temperaturmessungen oder Covid-19-Schnelltests sein, wobei hier die konkrete Umsetzung von Stadion zu Stadion etwas anders gelagert sein kann

Egal, ob Sie live im Stadion oder am TV-Bildschirm mitfiebern werden – wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihren EM-Wetten!

 

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